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Tragödie von Martha Saalfeld (1932)

Staub aus der Sahara
Welturaufführung 3.Mai 2024

Tragödie von Martha Saalfeld (1932)

Staub aus der Sahara
Welturaufführung 02.Mai 2024

Die Autorin

Martha Saalfeld, geboren 1898, wuchs als Tochter des Kaufmanns Ernst Saalfeld und seiner Frau Emma Meyer auf. Ihre Jugend war von familiären Herausforderungen geprägt. Im Alter von sieben Jahren musste sie wegen der Krankheit ihrer Mutter zu ihrer Großmutter nach Landau ziehen.

Saalfelds literarisches Talent wurde früh von Carl Friedrich Müller-Palleske, dem Direktor der Städtischen höheren Mädchenschule in Landau, erkannt und gefördert. Sie lernte dort bis 1914. Nach dem Tod ihrer Mutter und ihrem Schulabschluss arbeitete sie 1915 in einem Kriegslazarett. 1921 legte sie ihr Abitur in Kaiserslautern als Externe ab.

Ihr Wissensdurst führte sie nach Heidelberg, wo sie Philosophie und Kunstgeschichte studierte. Sie begann eine Dissertation bei Karl Jaspers über Kierkegaards Begriff der Angst, brach diese jedoch 1927 ab.

1925 wurden ihre ersten Gedichte in der Zeitschrift "Heimaterde" des Literarischen Vereins der Pfalz veröffentlicht. Durch die Unterstützung von Rudolf G. Binding erschien 1926 ihre Lyriksammlung "Der unendliche Weg" in der renommierten "Neuen Rundschau".

1928 heiratete Saalfeld den Grafiker Werner vom Scheidt und begann eine Ausbildung zur Apothekenhelferin. Trotz ihrer beruflichen Verpflichtungen veröffentlichte sie weiterhin Gedichte und Theaterstücke, wie die Uraufführung ihrer Tragikomödie "Beweis für Kleber" im Jahr 1932 zeigt.

Die Jahre des Nationalsozialismus brachten für Saalfeld große Schwierigkeiten mit sich. Ein Publikationsverbot wurde 1937 gegen sie verhängt, und sie und ihr Mann zogen 1939 nach Babenhausen, um den Repressalien zu entkommen. Dort und später in einer Munitionsfabrik zwangsverpflichtet, blieb Saalfeld dennoch unbeugsam.

Nach dem Krieg ließ sich das Ehepaar in Wasserburg am Inn nieder, bevor sie 1948 nach Bad Bergzabern in die Pfalz zogen.

Dort entfaltete sich Saalfelds literarische Produktivität, wobei sie Lob von bedeutenden Persönlichkeiten wie Hermann Hesse, Stefan Zweig und Elisabeth Langgässer erntete. Besonders hervorgehoben wurde das Märchenhafte und Tagträumerische in ihren Werken.

Nach ihrem Tod im Jahr 1976 wurde Martha Saalfeld in ihrer Geburtsstadt Landau beigesetzt, wo ihre literarische Reise begann.

Die Autorin

Martha Saalfeld, geboren 1898 als Tochter des Kaufmanns und Eisenhändlers Ernst Saalfeld und seiner Ehefrau Emma, geb. Meyer, erlebte eine Jugend geprägt von familiären Herausforderungen. Bereits im Alter von sieben Jahren wurde sie aufgrund der Krankheit ihrer Mutter zu ihrer Großmutter in Landau geschickt. Saalfelds frühe literarische Begabung wurde von Carl Friedrich Müller-Palleske, dem Direktor der Städtischen höheren Mädchenschule in Landau erkannt und gefördert, wo sie bis 1914 lernte. Nach dem Tod ihrer Mutter und ihrem Schulabschluss trat Saalfeld 1915 in den Dienst eines Kriegslazaretts ein, bevor sie 1921 als Externe ihr Abitur in Kaiserslautern absolvierte. Ihr Streben nach Wissen führte sie anschließend nach Heidelberg, wo sie Philosophie und Kunstgeschichte studierte. Sie begann eine Dissertation bei Karl Jaspers über Kierkegaards Begriff der Angst, welche sie jedoch 1927 abbrach. Ihre literarische Karriere nahm Fahrt auf, als 1925 ihre ersten Gedichte in der Zeitschrift "Heimaterde" des Literarischen Vereins der Pfalz veröffentlicht wurden. Dank der Vermittlung von Rudolf G. Binding wurde 1926 ihre Lyriksammlung "Der unendliche Weg" in der renommierten "Neuen Rundschau" publiziert. 1928 heiratete Saalfeld den Grafiker Werner vom Scheidt und begann eine Ausbildung zur Apothekenhelferin. Trotz ihrer beruflichen Verpflichtungen veröffentlichte sie weiterhin Gedichte und Theaterstücke, wie die Uraufführung ihrer

Tragikomödie "Beweis für Kleber" im Jahr 1932 zeigt. Die Jahre des Nationalsozialismus brachten für Saalfeld große Schwierigkeiten mit sich. Ein Publikationsverbot wurde 1937 gegen sie verhängt, und sie und ihr Mann zogen 1939 nach Babenhausen, um den Repressalien zu entkommen. Dort und später in einer Munitionsfabrik zwangsverpflichtet, blieb Saalfeld dennoch unbeugsam. Nach dem Krieg ließ sich das Ehepaar in Wasserburg am Inn nieder, bevor sie 1948 nach Bad Bergzabern in die Pfalz zogen. Dort entfaltete sich Saalfelds literarische Produktivität, wobei sie Lob von bedeutenden Persönlichkeiten wie Hermann Hesse, Stefan Zweig und Elisabeth Langgässer erntete. Besonders hervorgehoben wurde das Märchenhafte und Tagträumerische in ihren Werken. Nach ihrem Tod im Jahr 1976 wurde Martha Saalfeld in ihrer Geburtsstadt Landau beigesetzt, wo ihre literarische Reise begann.

Staub aus der Sahara (1932)
Ein existenzialistisches Drama um Staub, Tod, Liebe und das Leben 

Was hat noch Bedeutung im Angesicht des Todes? Alles oder Nichts? Sind der Tod und das Leben nicht vollkommen bedeutungslos? Warum müssen wir sterben oder lautet die entscheidende Frage nicht eher wofür sterben wir? Für die Liebe? Für unsere Ideale? Für die Wahrheit? Rächt es sich am Ende, wenn wir keinen Verkehr mit Gott gepflogen haben?
 
Annes Wohnzimmer verwandelt sich in einen irrealen Schauplatz, auf dem Glaube und Wissen, Wahrheit und Liebe und der Sinn des Lebens neu verhandelt werden. Robert, der mutige Herr, Marcel, der Dichter und Pierre, der fromme Jüngling sind drei grundverschiedene Männer, zu denen Anne eine ganz eigentümliche Beziehung pflegt. Auf der Suche nach Identität und Erkenntnis kostet sie die Lebensanschauungen dreier Männer aus, während die Illusion der Bedeutung langsam zerbricht.

Staub aus der Sahara ist ein Theaterstück, das durch seine Tiefsinnigkeit und Aktualität fasziniert. Es wurde in Zusammenarbeit sechs Studierender des Studiengangs Darstellendes Spiel/Theater der RPTU Kaiserslautern-Landau am 03.Mai, 04.Mai und 05.Mai 2024 uraufgeführt. 

Zusätzliche Infos zur Inszenierung

Einführung in das Stück von Clara Sauer

Einführung in das Drama Staub aus der Sahara von Clara Sauer (Regie) Herzlich willkommen verehrtes Publikum zur Uraufführung von Staub aus der Sahara von Martha Saalfeld. Wenn Sie hier in der Umgebung leben, dann kennen Sie Martha Saalfeld vielleicht bereits.

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Der Höllensturz von Peter Paul Rubens

Der Höllensturz – Eine Interpretation  Peter Paul Rubens‘ „Der Höllensturz“ ist ein Werk, das die dramatische Vertreibung der gefallenen Engel aus dem Himmel darstellt. Aus einer existentialistischen Perspektive, insbesondere durch das philosophische Denken von Karl Jaspers und seine Schülerin Martha

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Bildergalerie ( Bilder vom Auftritt, den Proben und hinter den Kulissen)

Gedanken des Ensembles zum Stück

Fabio (Regie)

Staub aus der Sahara. Aktueller denn je. Nicht nur wegen der vor kurzem verunreinigten Luft mit echtem Saharastaub, sondern auch wegen aktueller Geschehnisse. Eine Aufarbeitung schwieriger Thematik in dem Stück, das zum Nachdenken anregt und trotz seiner Veröffentlichung 1932 nicht näher am Zeitgeschehen sein könnte. Gleichzeitig verbinde ich mit dem Stück eine intensive Zeit mit meinen Kommiliton*innen, die uns näher brachte, viel Spaß machte, aber zugleich einiges an Arbeit einfließen ließ. Das Stück zeichnet für mich nicht nur einen wichtigen Gedankenstoß aus, sondern auch eine eingehende Zusammenarbeit von Studierenden und Freunden, aus der ich einiges gelernt habe.

Julian (Marcel)

Martha Saalfelds Stück Staub aus der Sahara ist mittlerweile über 90 Jahre alt. Es thematisiert Abgründen einer damals zerrissenen Gesellschaft mit aufkeimendem Populismus und Ideologien des Wahnsinns und spricht Themen an, die uns heute vergangen und überwunden scheinen. Doch trotz dessen, dass das Setting, die Kostüme und das Bühnenbild aus einer vergangenen Zeit zu kommen scheinen, wirken die Kernaussagen, die die Autorin damals sehr bewegt haben müssen, heute aktueller als uns lieb ist. Das Stück öffnet auf zunächst subtile Art und Weise die Augen und lässt die Erkenntnis dem Nebel des Stücks sehr ähnlich, nicht ins Zimmer sondern in unsere Köpfe steigen. Also "verwehren wir ihm nicht den Eintritt, lassen wir es wirken!"

Clara (Regie)

Staub aus der Sahara ermöglicht die Erfahrung menschlicher Grenzsituationen, die sich in den Themen Tod, Freiheit, Schuld, Leiden und Lust darstellen. Durch seine sprachliche und figurentechnische Konstellation wird Staub aus der Sahara zu einem Schauplatz existenzieller persönlicher Fragen über das Leben. Darüber hinaus stellt Staub aus der Sahara jedoch auch grundlegende erkenntnistheoretische Fragen. Die Krise der Wahrnehmung und Erkenntnis der menschlichen Wirklichkeit spielt sich in Annes Wohnzimmer ab: Besteht die Welt nicht aus mehr als aus rationalen Strukturen? Kann eine von Rationalität und Vernunft geleitete Welt die menschliche Wirklichkeit überhaupt adäquat erfassen oder verklären wir damit nicht die Wahrheit der menschlichen Existenz? Welche Folgen hat diese Perspektive auf den Menschen? Was passiert, wenn wir die metaphysische Veranlagung des Menschen für nutzlos und bedeutungslos erklären? Damit ist Staub aus der Sahara aktueller denn je und polarisiert mit dieser Problematik mitten in unserer modernen Welt, in der die Stellung von Religion und Wissenschaft neu verhandelt werden müssen. Anne steht somit exemplarisch für eine philosophische Grundhaltung der Existenzphilosophie, für die Erkenntnis durch den Austausch unterschiedlicher Ideen und Perspektiven erreicht wird

Miron (Robert)

Das Stück Staub aus der Sahara ist für mich eine Erinnerung daran, dass der Mensch sich seiner Lebenswelt, der Gesellschaft in der er lebt und sich seiner selbst stets bewusst sein muss. Er muss sich reflexiv mit all dem auseinandersetzen, da er sonst all zu leicht Gefahr läuft sich selbst zu vergessen, seine Menschlichkeit zu verlieren und zunehmend einer Verrohung anheimzufallen. Das Stück hat mir gezeigt, dass man als Mensch der Versuchung erlegen kann, in der Masse seine Identität abzulegen. Die dünne zivilisatorische Schicht, die uns vom Tier unterscheidet, ist in Wahrheit viel fragiler und zerbrechlicher als der Mensch im Allgemeinen zu glauben hofft. Jedwede Sittlichkeit wirft der Mensch schlussendlich unbekümmert und leichtfertig über Bord, wenn es um sein eigenes Überleben geht. Doch stellt sich die Frage, ob ein Leben um jeden Preis auf Kosten der Menschlichkeit und der eigenen Moral, überhaupt noch guten Gewissens als menschliches Leben bezeichnet werden kann. Zudem zeigt das Stück, dass man die Welt und den Menschen niemals aus einer Perspektive vollends verstehen kann. Es braucht die unterschiedlichsten Standpunkte, wie Rationalität, Kunst und das Mythische, um zu Erkenntniss zu gelangen.

Lorena (Anne)

Staub aus der Sahara ist für mich Ausdruck von Unsicherheit darüber, welchen Weg man im Leben einschlagen möchte. Es geht um die Tragweite von den Entscheidungen Einzelner und darum, in diesem Wirrwarr seine eigene Meinung zu finden und zu ihr zu stehen. Dadurch hat Staub aus der Sahara gerade für das heutige Zeitgeschehen einen aktuellen Charakter. Das Stück wirft die Frage danach auf, wer wir sind und wer wir sein wollen.

Was die Leute sagen

Arne Sauer

Die Aufführung des existentialistischen Stücks hat die Zuschauer von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen. Die Inszenierung meisterte es brillant, die komplexen Gedanken und inneren Konflikte der Hauptperson auf eindrucksvolle Weise zu visualisieren.

Robert Driesang (Bristen, Schweiz)

Unglaublich - geschrieben 1932! Eine ergreifende Inszenierung mit beeindruckenden und authentischen Schauspielern. Hoch aktuell.

Alfred M.

Kraftvoll, Emotional, Beängstigend, Berührend wie das Leben selbst.

Die Inszenierung wurde unterstützt von der
Martha-Saalfeldt-Stiftung und dem
Fachbereich Darstellende Kunst der Universität Landau.

Auszug aus den originalen Informationen zur Welturaufführung

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten keine Pause

Tickets: Vorverkauf bei Trotskopp Buchhandlung , Ostbahnstraße 7, 76829 Landau in der Pfalz
Öffnungszeiten: Mon-Fr 9:00 am – 6:00 pm, Sat 9:00 am – 2:00 pm
(keine Abendkasse)
Ticketpreis: 5 euro (Die Einnahmen gehen als Spende an die Martha Saalfeld Forschungsstelle )

Aufführungsort: Maximilianstraße 8, 76829 Landau in der Pfalz (ZKW studio stage)

Datum:

Premiere der Welturaufführung : 02. Mai 2024 (19:30 Uhr)

Zusätzliche Aufführungen:

03. Mai, 2024 (19:30 Uhr)
04.Mai, 2024 (19:30 Uhr)
Einlass : Immer um 18:30 Uhr (Freie Sitzwahl)
Einführung in das Stück: Jeweils um 19:00 Uhr

Ensemble:
Anne : Lorena Edelmann
Robert : Miron Melchior
Pierre : Jakob Scheuermann
Marcel : Julian Weis

Regie: Clara Sauer & Fabio Ciani

Technik: Janos Weis & Joscha Weis

Photos: PasQua

Trailer: Daniel MerzBuchahn

Hinweis: Diese Inszenierung enthält intensive Lichteffekte, die für Personen mit empfindlichen Augen oder bestimmten medizinischen Bedingungen unangenehm sein können. Zuschauer mit Epilepsie oder ähnlichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen sollten Vorsicht walten lassen. Zudem wird Theaternebel eingesetzt.

Informationen zu den Organisationen im Kontext

Einblicke in den Studiengang Darstellendes Spiel/Theater sowie die Produktion von Staub aus der Sahara gibt es auf der Instagramseite der Fachschaftsvertretung Darstellendes Spiel/Theater

Informationen zur Martha Saalfeldt Forschungsstelle finden sie unter nachfolgendem Link

STUDIENGANG DARSTELLENDES SPIEL/ ZKW

Zertifikatsstudiengang Darstellendes Spiel/Theater

Das Theater trägt existenziellen, anthropologischen fundierten Wahrnehmungs-, Ausdrucks-, Darstellungs- und Gestaltungsbedürfnissen von Menschen Rechnung. Es ermöglicht Kommunikationsformen, die einen offenen, spielerischen und experimentellen Umgang mit Sachverhalten und Bedeutungen pflegen und auch Brüche und Uneindeutigkeiten einschließen. Theater lässt imaginative und kreative Auseinandersetzungen mit der individuellen und gesellschaftlichen Wirklichkeit stattfinden, die Probehandeln und vielfältige kreative und gewagte Weltentwürfe möglich machen. Das Fach Darstellendes Spiel ist daher nicht allein auf genießende oder reflektierende Rezeption angelegt, sondern es fördert und fordert ebenso die produktive, angeleitete wie eigen ständig freie Praxis.. Die Entfaltung der Persönlichkeit in Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung und Gestaltung wird nur durch die praktische Arbeit umfassend gefördert. Theatrale Bildung befähigt und ermutigt den Einzelnen, selbst aktiv zu werden und lässt ihn damit auch den Eigenwert des Theaters erfahren. Zugleich ermöglicht sie exemplarische Erfahrungen mit der Interaktion von Darsteller und Publikum. Theater ist eine multidimensionale, disziplinenübergreifende Kunstform Es verbindet nicht nur klassische Künste wie

Literatur, Bildende Kunst, Musik und Tanz auf performativ-expressive Weise, sondern bildet zugleich die Kerndisziplin der medial vermittelten Künste wie Film, Video, Fernsehspiel oder Hörspiel. Auch kann das Fach Darstellendes Spiel einen wichtigen Beitrag zum. Umgang mit alten und neuen Medien und allgemein zur Medienerziehung leisten. Theatrale Bildung vermittelt darüber hinaus Geschichte und kulturelles Erbe, weckt damit Verständnis für die Gegenwart und befähigt zur aktiven, kritischen Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben; sie unterstützt die Entwicklung personaler, sozialer, methodischer und ästhetischer Fähigkeiten und fördert Toleranz und Verständigungsbereitschaft. Die Studierenden müssen sich daher die Struktur und die Prinzipien des Faches sowohl theoretisch als auch praktisch aneignen.

ZKW- Zentrum für Kultur und Wissensdialog

Die Aktivitätsfelder des ZKW sind angewandte Kulturwissenschaft in Forschung und Lehre, kulturelle Veranstaltungen, fachübergreifende Angebote für Studierende. Seit 2014 ist das ZKW zudem für den Studiengang Darstellendes Spiel“ am Standort Landau verantwortlich. Mit der Unterstützung außeruniversitärer Partner ist das ZKW ein neuartiges Forum zum interdisziplinären Austausch und dient zugleich als Fenster der Universität zur Stadtöffentlichkeit. Die Arbeit des ZKW besteht darin, Studierenden aller Fakultäten Zugang zu Zusatzqualifikationen zu ermöglichen, transdisziplinären Kompetenzerwerb und kulturelle Bildung zu fördern und interkulturelle Kommunikation zu verbessern. Es ist ein Anliegen des ZKW, die Öffentlichkeit in die wissenschaftliche Lehre und Forschung mit einzubeziehen. Die Veranstaltungen des ZKW sollen dabei einen Dialog zwischen der Universität und Bürgerinnen und Bürgern anregen. Das ZKW verantwortet die "Poetik-Dozentur", die Reihe "Große Begegnungen“, den

"Poetry Slam Landau", den "Science Slam" (in Kooperation mit dem ZGAPL der RPTU), das jährliche Theaterfestival kaufkunst ,- (gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz), den "Martha-Saalfeld-Literaturpreis" (in Kooperation mit dem Ministerium für Familien, Frauen, Kultur & Integration),"Hinter den Kulissen - Filmpraxis aus erster Hand" (in Kooperation mit dem OK Weinstraße & Bildungszentrum Bürgermedien) und viele andere Veranstaltungsformate sowie Theaterproduktionen.

STUDIENGANG DARSTELLENDES SPIEL/ ZKW

Zertifikatsstudiengang Darstellendes Spiel/Theater

Das Theater trägt existenziellen, anthropologischen fundierten Wahrnehmungs-, Ausdrucks-, Darstellungs- und Gestaltungsbedürfnissen von Menschen Rechnung. Es ermöglicht Kommunikationsformen, die einen offenen, spielerischen und experimentellen Umgang mit Sachverhalten und Bedeutungen pflegen und auch Brüche und Uneindeutigkeiten einschließen. Theater lässt imaginative und kreative Auseinandersetzungen mit der individuellen und gesellschaftlichen Wirklichkeit stattfinden, die Probehandeln und vielfältige kreative und gewagte Weltentwürfe möglich machen. Das Fach Darstellendes Spiel ist daher nicht allein auf genießende oder reflektierende Rezeption angelegt, sondern es fördert und fordert ebenso die produktive, angeleitete wie eigen ständig freie Praxis.. Die Entfaltung der Persönlichkeit in Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung und Gestaltung wird nur durch die praktische Arbeit umfassend gefördert. Theatrale Bildung befähigt und ermutigt den Einzelnen, selbst aktiv zu werden und lässt ihn damit auch den Eigenwert des Theaters erfahren. Zugleich ermöglicht sie exemplarische Erfahrungen mit der Interaktion von Darsteller und Publikum. Theater ist eine multidimensionale, disziplinenübergreifende Kunstform Es verbindet nicht nur klassische Künste wie

Literatur, Bildende Kunst, Musik und Tanz auf performativ-expressive Weise, sondern bildet zugleich die Kerndisziplin der medial vermittelten Künste wie Film, Video, Fernsehspiel oder Hörspiel. Auch kann das Fach Darstellendes Spiel einen wichtigen Beitrag zum. Umgang mit alten und neuen Medien und allgemein zur Medienerziehung leisten. Theatrale Bildung vermittelt darüber hinaus Geschichte und kulturelles Erbe, weckt damit Verständnis für die Gegenwart und befähigt zur aktiven, kritischen Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben; sie unterstützt die Entwicklung personaler, sozialer, methodischer und ästhetischer Fähigkeiten und fördert Toleranz und Verständigungsbereitschaft. Die Studierenden müssen sich daher die Struktur und die Prinzipien des Faches sowohl theoretisch als auch praktisch aneignen.

ZKW- Zentrum für Kultur und Wissensdialog

Die Aktivitätsfelder des ZKW sind angewandte Kulturwissenschaft in Forschung und Lehre, kulturelle Veranstaltungen, fachübergreifende Angebote für Studierende. Seit 2014 ist das ZKW zudem für den Studiengang Darstellendes Spiel“ am Standort Landau verantwortlich. Mit der Unterstützung außeruniversitärer Partner ist das ZKW ein neuartiges Forum zum interdisziplinären Austausch und dient zugleich als Fenster der Universität zur Stadtöffentlichkeit. Die Arbeit des ZKW besteht darin, Studierenden aller Fakultäten Zugang zu Zusatzqualifikationen zu ermöglichen, transdisziplinären Kompetenzerwerb und kulturelle Bildung zu fördern und interkulturelle Kommunikation zu verbessern. Es ist ein Anliegen des ZKW, die Öffentlichkeit in die wissenschaftliche Lehre und Forschung mit einzubeziehen. Die Veranstaltungen des ZKW sollen dabei einen Dialog zwischen der Universität und Bürgerinnen und Bürgern anregen. Das ZKW verantwortet die "Poetik-Dozentur", die Reihe "Große Begegnungen“, den

"Poetry Slam Landau", den "Science Slam" (in Kooperation mit dem ZGAPL der RPTU), das jährliche Theaterfestival kaufkunst ,- (gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz), den "Martha-Saalfeld-Literaturpreis" (in Kooperation mit dem Ministerium für Familien, Frauen, Kultur & Integration),"Hinter den Kulissen - Filmpraxis aus erster Hand" (in Kooperation mit dem OK Weinstraße & Bildungszentrum Bürgermedien) und viele andere Veranstaltungsformate sowie Theaterproduktionen.

Sie sind ein Dichter! Schreiben Sie das auf, was uns geschieht. Schreiben Sie Ihr letztes herrlichstes Gedicht. Schreiben Sie, dass alles ist: zu leben. Schreiben Sie, dass es den Mut nicht gibt. Dass es nur das eine gibt: zu atmen.- Staub aus der Sahara

- Staub aus der Sahara

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